„Als ich 16 war, wurde bei mir ein Lymphom diagnostiziert. Ich wurde ins Krankenhaus eingeliefert und unterzog mich einer Chemotherapie. Nach Abschluss dieser Behandlung hatte ich die Gelegenheit, verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen kennenzulernen, darunter auch Make-A-Wish.“
Das Team von Make-A-Wish kam mehrmals zu mir nach Hause, um meinen Wunsch und meine Interessen zu besprechen. Anschließend durchforsteten sie ihr Netzwerk in verschiedenen Ländern, um herauszufinden, welche Möglichkeiten bestanden, meinen Traum zu erfüllen. So kam es, dass ich die Schweiz bei der EM 2024 in Köln spielen sehen konnte. Alles war von Anfang bis Ende perfekt organisiert, von der Abreise bis zur Rückreise. Bei unserer Ankunft im Hotel erwartete uns eine wundervolle Überraschung in unserem Zimmer: wunderschöne Dekorationen. Es war wirklich berührend und sehr persönlich. Während unseres Aufenthalts konnten meine Familie und ich mit den Schweizer Fans zum Stadion laufen. Das war ein unvergesslicher Moment für mich. Im prächtigen Kölner Stadion angekommen, erlebten wir ein unglaubliches Fußballspiel: Die Schweiz gewann 3:1 gegen Ungarn.
Am Wochenende unternahmen wir auch viele Spaziergänge in der Stadt, wo sich alles um den Fußball drehte, und verbrachten einige schöne Momente als Familie, während die vorangegangenen Monate sehr schwierig gewesen waren.
Im Anschluss daran wollte ich im Rahmen meines Abschlussprojekts an der Schule zwei Wohltätigkeitsorganisationen danken: Make-A-Wish und PEAK. Das brachte mich auf die Idee, am Aminona-Trailrun in Crans-Montana teilzunehmen, einem 25,2 km langen Lauf mit 1508 Höhenmetern. Mit diesem Lauf sammelte ich Spenden für die beiden Organisationen. Ich trainierte intensiv für diese Herausforderung und schaffte es trotz starker Schmerzen wie Krämpfen und Muskelkater, den Lauf in drei Stunden und 9 Minuten zu beenden. Ich freue mich sehr, dass ich 100 Schweizer Franken sammeln konnte, die zu gleichen Teilen an die beiden Organisationen gespendet werden.
Christoph



