Die Kraft eines Wunsches

Bei allen unseren Kindern hat der behandelnde Arzt eine lebensbedrohliche oder schwereinschränkende Krankheit diagnostiziert.

Die Mehrheit der Kinder wird uns durch das medizinische Personal vermittelt, meistens durch den behandelnden Arzt eines der grossen Schweizer Kinderspitäler.

Ein Wunsch, der sich erfüllt, hilft den Kindern, sich stärker zu fühlen und sich bestimmter den schwierigen Umständen zu widersetzen. Für viele unter ihnen bedeutet die Wunscherfüllung eine Veränderung in ihrem Kampf gegen die Krankheit.

Jeder Wunsch vereint die ganze Familie, was sehr wohltuend für alle ist: die Vorfreude, die Realisierung und die Erinnerung an einen Wunsch helfen einer Familie, über lange Zeit positiv zu denken.

Amerikanische und britische Studien* zeigen, dass Ärzte und Gesundheitspersonal überzeugt sind, dass eine positive Haltung grossen Einfluss auf den Patienten hat. Sie sehen die Erfüllung eines Wunsches wie eine starke Kraft, die die psychische Verfassung des Kindes und seiner Familie beeinflusst.

Eltern und Fachleute sind überzeugt, dass die Wunscherfüllung die familiäre Bindung – dank einer Rückkehr zur Normalität – verstärkt und Gefühle wie Hoffnung und Optimismus Angst und Stress ablösen.

*  Quelle: Umfrage in den USA durch die ICC-Gruppe zwischen 2010 und 2012 bei 30’000 Personen, die mit Make-A-Wish in Berührung kamen, inklusive Gesundheitspersonal, Familien und freiwillige Mitarbeiter*innen.

„Die grosse Freude vorher und nachher, die Aufregung während der Wunscherfüllung und das wiedergefundene Lachen wirken positiv auf die verschiedenen Körperfunktionen.

Aus meiner Arbeit und meinen Erfahrungen als Kinderarzt kann ich nachweisen, dass die traditionelle Medizin von diesen seelischen «Höhenflügen» profitiert. Der grosse Vorteil dieser sehr wirksamen Medizin ist, dass sie keine Nebenwirkungen hat.“

Professor Urs B. Schaad, Facharzt für pädiatrische Infektionskrankheiten und Impfstoffe an der Universitätskinderklinik beider Basel

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